Kino
23.01.2026 Fr
20.00 Uhr

Kino: Der Grüne Kakadu (Stummfilm, Wien 1932)

mit Live-Musik von Sascha Peres und der Wiener Brut

Stummfilm, Wien 1932
mit Live-Musik von Sascha Peres und der Wiener Brut

Österreichisches Filmmuseum
Stummfilm (Wien 1932) 9,5mm, S/W

Dauer: 68 Minuten

Livemusik: Komposition von Sascha Peres, UA (Jänner 2024)

Wiener Brut:
Katharina Hohenberger, Gesang, Geige
Johannes Münzner, Akkordeon
Bernhard Osanna, Kontrabass
Jürgen Groiss, Schlagzeug
Sascha Peres, Klavier

Film aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums

Das Theater Café ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn und bei mehreren Terminen pro Tag auch zwischen den Vorstellungen sowie in den Pausen geöffnet.

VINO IM KINO! Genießen Sie Snacks & Getränke ab sofort auch während der Kinovorstellung! Falls Sie dafür eine Ablagefläche benötigen, wählen Sie bitte entsprechende Plätze neben einer grauen Leerfläche (= Tischchen / Tableau).

Großer Saal
Ausschnitt aus einem alten schwarz-weiß-Film, drei Männer, eine Frau vor einer Türe, zwei Männer sitzen auf Holzkisten, eine Theaterlaterne daneben
© Manfred Hohenberger

Beschreibung

Franz Hohenberger war als Rauchfangkehrermeister Leiter eines Wiener Betriebes sowie Hausbesitzer im Bezirk Ottakring. Für den Komponisten von Wienerliedern und diplomierten Schauspieler war die Arbeit über den Dächern jedoch nie ausfüllend und er gründete mit seinem Freundeskreis einen Amateurfilmclub. Jahrzehntelang gelangte das Hauptwerk dieses Vereins einzig im privaten Kreis von Familienfesten zur Aufführung. Nur einer zufälligen Begegnung ist zu verdanken, dass Der Grüne Kakadu nun wiederentdeckt und restauriert durch das Wiener Filmmuseum öffentlich gezeigt werden kann.

Armut, Unterdrückung, Mord, Gewalt, Liebe – dieser einzig erhaltene österreichische Amateurstummfilm in Spielfilmlänge thematisiert im packenden Krimi alles Weltbewegende in der zum zwielichtigen Lokal umdekorierten Werkstätte des Ottakringer Rauchfangkehrers. Wir sehen lebenslustige Vagabunden und lebensmüde Strizzis, den bösen Ziehvater und die unterdrückte reiche Erbin, wir verlassen den staubigen Hinterhof, begeben uns per Strassenbahn im Linksverkehr durch das Wien der Dreissigerjahre, um einen Blick auf die Buden des damaligen Praters zu werfen und brechen zum großen Finale zu den Geleisen der Westbahn auf.

In nunmehr zahlreichen Vorführungen, zum Beispiel in den Breitenseer Lichtspielen Wien, wurde der Kriminalfilm von Manfred Hohenberger, dem Sohn des Regisseurs, live am Klavier begleitet. Die Enkelin, Katharina Hohenberger, hat nun Sascha Peres engagiert, für den Film eine neue Musik zu komponieren. Der Soundtrack von Sascha Peres greift Elemente der damaligen populären Tonsprache Wiens, sowie Stilistiken von Béla Bartók und Igor Strawinsky auf und beinhaltet den brandneuen Titelsong der Wiener Brut.

Eine spannende Exkursion ins vergangene Wien mit alter Rechtschreibung.

    Veranstalter

    TWN Theater Wiener Neustadt GmbH
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