Mozart & Poulenc
Tonkünstler-Orchester NiederösterreichEin Konzert, das die Brücke zwischen den Generationen schlägt: Mit Mozarts Violin-Konzert A-Dur KV 219, gespielt von Valeriy Sokolov, und Poulencs humorvoller Sinfonietta zeigt sich, wie die Vergangenheit weiterlebt. Wagner huldigt mit seiner romantischen Ouvertüre zu Glucks Iphigénie en Aulide der Tradition. Ein Abend voller Inspiration und musikalischer Verbindungen!
Valeriy Sokolov, Violine
Victor Jacob, Dirigent
Programm:
Christoph Willibald Gluck: Ouvertüre zur Oper «Iphigénie en Aulide» (Bearbeitung: Richard Wagner)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Francis Poulenc: Sinfonietta für Orchester
Verkaufsstart
ab 09.04.2026 Do 10.00 UhrBeschreibung
Was wären wir ohne die Errungenschaften früherer Generationen? Wie sehr wir auf der Vergangenheit aufbauen, wussten alle Komponisten dieses Programms. Etwa Wolfgang Amadeus Mozart, selbst ein glänzender Geiger, als er die in Italien gemachten Erfahrungen in eigenen Violinkonzerten verarbeitete: Mit dem A-Dur-Konzert KV 219, in dessen Finale ein veritables «Alla turca» losbricht, stellt sich Valeriy Sokolov als Solist vor. Das wusste aber auch Francis Poulenc, der 1948 in seiner humorvoll-brillanten Sinfonietta beweist, offenbar «Mozarts Geist aus Haydns Händen» empfangen zu haben. Das wusste aber auch Richard Wagner, als er voller Wertschätzung für Christoph Willibald Gluck dessen Ouvertüre zu «Iphigénie en Aulide» in das Klanggewand der Romantik hüllte. Dazu passt ausgezeichnet, dass sich Victor Jacob dem Tonkünstler-Orchester bereits als Dirigent des «Orchestrascope» empfohlen hat, eines (Film-)Musikprojektes für junge Leute: ein Treffen der Generationen.